„Ich mag keine Abschiede“
Das ist der Satz, den wir in den vergangenen Monaten, seit der Personalwechsel in der Dompfarre bekanntgemacht wurde, wohl am Meisten gehört haben.
Es versteht sich von selbst, dass dieser Abschied trotzdem gefeiert werden musste, der volle Dom am 15. August, mitten in der Ferienzeit, war dafür die beste Bestätigung. Viele waren gekommen, um Dir, lieber Fabian, für Dein Wirken in Feldkirch DANKE zu sagen und Dir den Segen Gottes für die neue Aufgabe, die im Vorderland auf Dich wartet, zu wünschen.
Der Pfarrgemeinderat, der Pfarrkirchenrat und das Pfarrteam, der Domchor, die Stadtmusik, die Spältabürger, die Feuerwehr Feldkirch-Stadt, die Clunia, viele Ministrant:innen, Lektor:innen, Mesner:innen und einfach Deine ganze Gemeinde war da, um Dich hochleben zu lassen.
Noch einmal durften wir beim ORF Gottesdienst erleben, welches Thema Dir besonders am Herzen liegt: dass nämlich Kinder und Jugendliche einen Platz in der Kirche und auch in der Liturgie bekommen, und zwar so, wie sie sind. Mit Rollern, Bällen, Sonnenbrillen und aufblasbarem Wasserspielzeug, leicht chaotisch, spontan und deshalb, wie manche sagen würden, ein bisschen freestyle oder eben fabianstyle. Dieser „fabianstyle“ hat und schon oft ins Schwitzen gebracht, aber wir haben das sprichwörtliche Kind noch immer geschaukelt. So auch dieses letzte Mal.
Ebenso wichtig wie die Kinder und die Jugend, sind Dir aber die vielen Ehrenamtlichen in den Gremien und Teams in der Pfarre und die ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen der Stadt Feldkirch. Du hast die Fähigkeit Beziehungen aufzubauen und mit sehr vielen Menschen in gutem Austausch zu sein. Hast stets ein offenes Ohr und nimmst ehrlich Anteil am Leben, an den Freuden und Sorgen, der Menschen. Das wurde auch in den Reden und Beiträgen, die voller Wertschätzung und freundschaftlicher Verbundenheit waren, deutlich.
Natürlich durfte bei dieser Gelegenheit auch der gemütliche Teil nicht zu kurz kommen, und so ließen wir das Fest mit einer Agape, ergänzt durch Kuchen und Kaffee, ausklingen. Und schlussendlich hatten wir das Gefühl, dass du es dann doch gemocht hast J
Vielen Dank, lieber Fabian, für die Freundschaft und die schöne Zeit mit dir und Gottes Segen auf deinem Weg.