
Ich will ein Freund von Jesus sein
Beim ersten Weggottesdienst dieses Jahres haben die Erstkommunionkinder die biblischen Geschichten von der Berufung der Jünger gehört. Jesus hat sich auf den Weg gemacht, um Freunde zu finden, die ihm helfen, die Frohe Botschaft zu verkünden. „Komm, und geh mit mir!“ hat er zu ihnen gesagt und sie sind mit ihm mitgegangen. Auch heute noch ist Jesus auf der Suche nach Freunden – nach Menschen, die von der Liebe Gottes erzählen und durch die diese Liebe auch untereinander spürbar wird. Wir alle sind eingeladen, Freunde von Jesus zu sein.
Brot und Wein – seit fast 2000 Jahren Zeichen dafür, dass er immer noch bei uns ist – sollen uns immer wieder für diese Aufgabe stärken.
Gott spricht durch die Heilige Schrift
Seit tausenden von Jahren erzählen sich die Menschen, was sie mit Gott erfahren haben. In den Zeiten, in denen es den Menschen gut geht, singen sie Loblieder für ihn. In Zeiten, in Krisenzeiten Klagelieder. Am Anfang wurden diese Erfahrungen mündlich weitererzählt – irgendwann aber ist daraus ein Buch entstanden: Die Bibel.
Die Heilige Schrift oder auch das Wort Gottes. Denn noch heute will die Bibel ein Wegweiser für uns sein. Sie ist kein Geschichtsbuch und auch kein Märchenbuch. Sie ist ein Teil der Gegenwart Gottes in dieser Welt.
Die Erstkommunionkinder hatten beim Weggottesdienst auch die Möglichkeit, sich unterschiedliche Bibelausgaben genauer anzuschauen. Besonders beliebt war natürlich das große Evangeliar mit dem mit Edelsteinen besetzten Silbereinband.
Vorstellungsgottesdienst
Am 22. Februar haben sich die Erstkommunionkinder im Rahmen der Familienmesse der Pfarrgemeinde vorgestellt.
Am ersten Fastensonntag haben wir die Geschichte vom Paradiesgarten gehört und uns mit der Frage beschäftigt, was denn der Reiz am Verbotenen ist. Denn von allen Bäumen des Gartens durften Adam und Eva essen, nur von einem nicht. Und dieser eine, der verboten war, hatte dann so eine große Anziehungskraft, dass sie es trotzdem getan haben. Irgendwie kennen wir das ja alle aus unserem Leben.
Für die Fastenzeit haben dann alle Kinder ein Geschenk mitbekommen. Mit der Aufgabe, es bis Ostern nicht aufzumachen. 40 Tage lang darauf zu verzichten – um sich dann um so mehr zu freuen. Darüber, dass man es geschafft hat – und natürlich über den Inhalt!