
Bauarbeiten im Frühling
am Friedhof St. Peter und Paul in Feldkirch
Sehr geehrte Nutzungsberechtigte,
liebe Friedhofsbesucher und Friedhofsbesucherinnen,
unser Friedhof St. Peter und Paul ist aufgrund der Arkaden und der in der Mitte liegenden wunderbaren Friedhofskirche ein Juwel unter den Friedhöfen des Landes. Seine Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, viele Generationen von Menschen haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Dass der Friedhof und die Verwaltung des Friedhofes in den letzten Jahren vor großen Herausforderungen stand – und noch weiterhin stehen wird – war nicht zu übersehen. Durch die Auflösung alter Grabstätten und nur geringem Bedarf an Neuen, sind teils große Lücken entstanden, die durch den starken Befall von Unkraut immer wieder für Unmut sorgen. Im vergangenen Jahr hat die Fa. Rootz gemeinsam mit der Aqua Mühle in Frastanz das Unkraut mechanisch und mit dem dreimaligen Einsatz von Spritzmittel bekämpft. Die Maßnahmen zur Unkrautbekämpfung haben 2025 die stolze Summe von rund 38.000 Euro verschlungen. Obwohl natürlich durch konsequentes Jäten mit einer Besserung der Situation zu rechnen ist, können wir uns diese kostenintensive Instandhaltung, die doch nicht zur Zufriedenheit führt, nicht lange leisten.
Sanierung der Wege und Begrünung einer Teilfläche
Deshalb hat der Pfarrkirchenrat für das Jahr 2026 einen ersten Schritt zur Neugestaltung des Friedhofes beschlossen. Bei den Feldern hinter der Friedhofskirche – dort gibt es die größten Freiflächen – wird das bestehende Material abgetragen und mit Substrat neu aufgefüllt. Anschließend wird auf der gesamten Fläche ab dem Querweg hinter der Kirche ein niedrigwüchsiger Rasen angesät. Die Pflege dieser Grünfläche wird sehr viel weniger Zeit in Anspruch nehmen und von der Aqua Mühle in Frastanz durchgeführt werden. Im vorderen Teil des Friedhofes wird sich vorerst nichts ändern.
Ebenfalls abgetragen wird das Material der Querwege auf dem gesamten Gelände und des Hauptweges hinter der Kirche. Hier muss der Untergrund neu aufgeschüttet werden um die Wege besser begehbar zu machen und den Unkrautwuchs einzudämmen.
Freie Arkadengräber
Immer wieder kommt es vor, dass auch Arkadengräber aufgelöst werden. Teilweise wurden die Grabsteine entfernt, teilweise sind sie aber noch erhalten und können von Interessenten an einem Arkadengrab übernommen und für die eigenen Bedürfnisse adaptiert werden.
Derzeit sind folgende Arkaden frei und stehen für neue Nutzungen zur Verfügung:
Ganze Arkaden
Arkade 6
Arkade 50
Arkade 60
Arkade 64
Halbe Arkaden
Arkade 17a
Arkade 29a
Arkade 53b
Arkade 62b
Viertel Arkade
Arkade 56d
Bei Interesse melden Sie sich bitte gerne im Pfarrbüro.